Monospace Love

Sehr lange habe ich Frage von Gestaltern nach auf Webseiten erlaubten oder möglichen Fonts beantwortet mit: Du hast drei Fonts zur Auswahl, mit Serife, ohne Serife und Monospaced. Das aufsteigende Entsetzen in ihren Augen war einfach göttlich und Genugtuung dafür, dass sie mal wieder, ohne jemanden zu fragen der ein wenig Ahnung hat, den Kunden mit ihren carve fancy that on the side of my cock Font-Photoshop-Mockups beglückt haben. Die Jungs und Mädels haben einfach nicht gerafft, dass sie ganz anders als im Printbereich so gut wie keine Kontrolle über das Ausgabemedium haben. Jedes Mal ging die Diskussion los, wie man denn nun vielleicht doch ihren Lieblingsfont auf eine Website pressen könne. Pixelgenaues Design,.. Horror.
Vor ein paar Wochen flog im Fefe-Blog ein Posting vorbei, in dem mit Hilfe von Retro-Fonts ein BBS-Design realisiert war. Abgesehen vom Spass und dem Aufsteigen eines warmen Nostalgiegefühls war für mich der Knüller, dass man nun doch mittlerweile relativ problemlos Fonts per CSS-Stylesheets in Webseiten einbetten kann. Man sieht, dass ich mich doch eine Weile nicht mehr wirklich mit Webseitengestaltung beschäftigt hab.
Meinem täglich mehrstündigen Aufenthalt auf der Konsole ist es geschuldet, dass ich mir dann direkt meinen Monospace-Lieblingsfont Terminus aufs Blog gefrickelt hab. Weil ich unzufrieden mit dem Aussehen der Überschrift war, hab ich eine Weile gestöbert und den ProFont gefunden. Heute wiederum flog ein Posting vom Hiveblog an mir vorbei, in dem 10 gute Monospace Fonts vorgestellt werden. Monofur hab ich direkt adoptiert.
Das eot-Geraffel für die Unterstüzung des Internet Explorers hab ich mir direkt gespart. Wer damit surft, merkt eh nichts und kann auch gerne alles in Courier lesen.

datum: 30. Januar 10
in: Allgemein
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