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	<title>jsilence.org &#187; Zukunft</title>
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		<title>Badger Badger Badger Mushrooms Mushrooms</title>
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		<comments>http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 14:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jsilence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe mir kurz vor Weihnachten im Pilzzuchtshop ein Champignonset und eine Flasche Austernpilzbrut bestellt und nach Lieferung sofort freudig angesetzt. Im Zuge meiner latenten pre-akopalyptüschen Selbstlernphase. Einfach mal in Ruhe schauen, wie das alles so geht, wer weiss wofür es gut ist.

Das Champignonset ist eigentlich nur zur Erfolgsgarantie für mich gedacht, denn so richtig ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir kurz vor Weihnachten im <a title="Pilzzuchtshop" href="http://www.pilzzuchtshop.de/">Pilzzuchtshop</a> ein Champignonset und eine Flasche Austernpilzbrut bestellt und nach Lieferung sofort freudig angesetzt. Im Zuge meiner latenten pre-akopalyptüschen Selbstlernphase. Einfach mal in Ruhe schauen, wie das alles so geht, wer weiss wofür es gut ist.</p>
<p>Das Champignonset ist eigentlich nur zur Erfolgsgarantie für mich gedacht, denn so richtig viel gibt es dabei nicht zu tun, es ist vergleichsweise teuer und Champignons werden kommerziell bruttoregistertonnenweise produziert und kosten entsprechend wenig. Austernpilze wiederum finde ich spannender, sind sie doch im Laden zwar relativ gut verfügbar, aber dann auch nicht so super billig. Sie gelten als robust und einfach zu handhaben und sind somit gute Einsteigerpilze.</p>
<p>Das Champignonset kommt so gut wie fertig in einem Karton, der dann gleich als Brutkiste verwendet wird. Darin eine große Tüte mit fertigem Mycel auf Stroh und eine separate Tüte mit vorbereiteter Deckerde. Man öffnet die Myceltüte, stülpt die Ränder über den Kartonrand und dekoriert danach die Deckerde über das Mycel. Dann noch eine ebenfalls beiliegende gelochte Plastikfolie auf die Erde gelegt und fertig.</p>
<p><span id="more-364"></span></p>
<p>Das Set stellt man ein einen kühleren Ort, der auch dunkel sein darf und wartet 5-10 Tage. In der Zeit wird das Mycel in die Deckerde hinein wachsen. Die Deckerde sollte dabei nicht austrocknen. Anfänger neigen wohl eher dazu, die Pilze zu ersäufen, also hab ich es komplett in Ruhe gelassen.</p>
<p>Ein Wechsel der Umgebungsbedingungen regt die Fruchtung an. Also raus aus der Abstellkammer und rein bei mir ins Zimmer. Die gelochte Folie nun oben auf dem Kartonrand drapiert, damit mehr Sauerstoff dran kommt und das CO2 entweichen kann. Ca. eine Woche später ist die Fruchtung deutlich zu erkennen und ab dann geht es Tag für Tag sichtbar vorwärts. Ich giesse jeden Tag ein kleines bisschen Wasser drauf, aber wirklich nur wenig.<br />
<a rel="attachment wp-att-368" href="http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/20110111_001/"><img class="alignnone size-medium wp-image-368" title="Champignon Fruchtung 1. Tag" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2011/01/20110111_001-300x168.jpg" alt="Die Champignons fangen an zu fruchten" width="300" height="168" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-369" href="http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/20110112_001-2/"><img class="alignnone size-medium wp-image-369" title="Champignons Fruchtugn 2. Tag" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2011/01/20110112_0011-300x168.jpg" alt="Man sieht jeden Tag deutliche Fortschritte" width="300" height="168" /></a><a rel="attachment wp-att-367" href="http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/20110112_003/"><img class="alignnone size-medium wp-image-367" title="Fruchtung 2. Tag" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2011/01/20110112_003-300x168.jpg" alt="Die Champignons fruchten das erste Mal" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Die Austernpilzbrut auf Roggen wird in einer Flasche geliefert. Austernpilze verdauen Cellulose und können somit auf Küchenrolle oder Klopapier gezüchtet werden. Letzteres wird im Netz teilweise als lustiger Gag bezeichnet, aber ich finde das eigentlich eher praktisch. Ist halt kostengünstig und in der Regel immer verfügbar.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-370" href="http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/20110112_006/"><img class="alignnone size-medium wp-image-370" title="Austernpilzbrut auf Roggen" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2011/01/20110112_006-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Mangels Klopapier an genau dem Tag habe ich allerdings eine Küchenrolle mit dem Brotmesser zersägt. Schwieriger als erwartet war es, die Papprolle aus der Mitte zu entfernen. Die beiden Hälften habe ich dann in einem großen Topf mit Wasser für ca. 15-20min zur Desinfektion abgekocht. Grillzangen sind dabei praktisch.</p>
<p>Als Entwicklungsumgebung hatte ich aus Neugierde eine Pilzzuchttüte mitbestellt. Es handelt sich aber einfach nur um eine große Tüte mit Zip-Loc artigem Verschluß, die sporadisch verteilt 50ct große Löcher zur Belüftung hat, sowie ein passendes Stück Kunstfaserteppich, der für die richtige Feuchtigkeit sorgen soll. Das kann man sich prima viel billiger selber machen.</p>
<p>Während des Kochens wurde schon mal der Teppich mit Leitungswasser gewässert. Nicht steril, aber auf der Kunstfaser wächst halt auch nix. Nach ausreichendem Abkühlen wurden die Rollen auf dem Teppich in der Tüte auf einem Tablett vorsichtig mit Pilzbrut gefüllt. Das mit einem langen dünnen Löffel. Danach die Rollen oben ein wenig zusammengedrückt, Tüte verschlossen und an einen kühleren Ort gestellt. Es muss nicht dunkel sein, Licht stört die Pilze nicht. Wir haben unsere Abstellkammer halt einfach nicht beleuchtet und auch das stört die Pilze nicht. Die machen keine Photosynthese sondern futtern Papier.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-371" href="http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/20110112_004/"><img class="alignnone size-medium wp-image-371" title="Austenpilz auf Küchenrolle" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2011/01/20110112_004-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a rel="attachment wp-att-372" href="http://www.jsilence.org/2011/01/badgers-mushrooms/20110112_005/"><img class="alignnone size-medium wp-image-372" title="Austernpilz auf Küchenrolle" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2011/01/20110112_005-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Austernpilze brauchen deutlich länger als Champignons. Das Mycel ist noch nicht ganz durch die Rolle gewachsen. Wenn das geschehen ist, dann kommen die Rollen zur Anregung der Fruchtung für zwei Tage in den Kühlschrank und danach wieder zurück in die Tüte oder an einen anderen Ort mit etwas mehr Luftaustausch. Mal sehen.</p>
<p>Wenn die Pilze gefruchtet haben und abgeerntet sind, dann feuchtet man sie an und stellt sie wieder für eine Weile an einen kühleren Ort. Später wieder durch Umgebungswechsel eine Fruchtung anregen. Das soll wohl 3 -4 mal gehen, mit abnehmendem Ertrag. Der Rest ist dann gut als Kompost geeignet.</p>
<p>Zu den Austernpilzrollen werde ich wohl nach und nach weitere Rollen dazu packen, so dass wir eine rotierende Dauerversorgung haben werden. Die Flasche mit der Brut steht im Kühlschrank. Gekühlt hält die sich problemlos mehrere Monate.</p>
<p>Im Netz gibt es zahlreiche Anleitungen zur Pilzzucht, unter anderem bei Instructables. Habe mir &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Das-Pilz-Zuchtbuch-Bert-Marco-Schuldes/dp/3930442388">Das Pilzzuchtbuch</a>&#8221; zugelegt. Darin gehts zwar teilweise auch um Psillos, aber im Wesentlichen sind die Arbeitsweisen identisch. Genau genommen sind es zwei Bücher in einem, denn es stammt von zwei Autoren, die scheinbar zeitgleich ohne voneinander zu wissen geschrieben haben. Die Anleitungen sind sehr praxisnah und es gibt viele hilfreiche Tipps. Man erfährt, wie man Roggenbrut und Deckerde selber macht und wie man Mycel auf selbstgemachtem Agar vermehrt oder Pilze aus Sporen zieht.</p>
<p>Wenn das mit den Austernpilzen gut klappt, dann überlege ich mal weiter, ob ich wirklich Pilzbrut selber ziehe, oder einfach eine fertige Flasche bestelle. Ist halt stressfrei. Aber irgendwie gings ja ursprünglich auch darum herauszufinden, wie das denn nun genau funktioniert. Mal sehen.</p>
<p>Nachfolgend sind schon Kräuterseitlinge angedacht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.jsilence.org/?flattrss_redirect&amp;id=364&amp;md5=00a495b7a933cc8914518843bdda5ee6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.jsilence.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesichter der Infrastrukturkatastrophe</title>
		<link>http://www.jsilence.org/2010/11/gesichter-der-infrastrukturkatastrophe/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 08:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jsilence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Data]]></category>
		<category><![CDATA[Safety]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe am Wochenende festgestellt, dass ein guter Teil meiner selbst gebrannten DVDs nicht mehr lesbar ist. Die sind im Schnitt über fünf Jahre alt und werden nach wildentschlossenen Leseversuchen vom Rechner ungelesen wieder ausgespuckt.

Da ist nun nichts nicht reproduzierbares drauf, insofern ist es kein Problem. Ich stelle mir nur vor wie das ist, wenn ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe am Wochenende festgestellt, dass ein guter Teil meiner selbst gebrannten DVDs nicht mehr lesbar ist. Die sind im Schnitt über fünf Jahre alt und werden nach wildentschlossenen Leseversuchen vom Rechner ungelesen wieder ausgespuckt.</p>
<p>Da ist nun nichts nicht reproduzierbares drauf, insofern ist es kein Problem. Ich stelle mir nur vor wie das ist, wenn da jemand seine ganzen Fotos drauf archiviert hat und dann im guten Glauben, dass die sicher gelagert sind, irgendwann feststellt, dass alles weg ist.</p>
<p>Ergo: Die wichtigen Daten diversifiziert und redundant ablegen. Auf verschiedenen Medien, an verschiedenen Orten.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Should we be Flattrd?</title>
		<link>http://www.jsilence.org/2010/03/should-we-be-flattrd/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jsilence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[donation culture]]></category>

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		<description><![CDATA[Ever so often I have wished there was a decent and established micropayment or donation system, which would allow me to conveniently donate small amounts of money via the interwebs. I'd actually pay 50ct or a Euro for one or the other article I read. I usually buy the software I use and for ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ever so often I have wished there was a decent and established <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Micropayment">micropayment</a> or donation system, which would allow me to conveniently donate small amounts of money via the interwebs. I&#8217;d actually pay 50ct or a Euro for one or the other article I read. I usually buy the software I use and for some free software I donated. I buy albums I got a copy of from someone when I really like the music or I buy my music from <a href="http://bleep.com/">Bleep</a> right away. I feel creators should be <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gift_economy">compensated for their creation</a>.<span id="more-280"></span></p>
<p>On the other hand I dislike the idea of a content industry that sits in between and excercises control. I don&#8217;t like paying for the feeling that the consumer and the artist or creator are being ripped off. That is why I don&#8217;t buy CDs or DVDs any more.</p>
<p>Unfortunately there is no established money transfer system for small amounts of cash even though there seems to be a need for that. Lots of different <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ripple_monetary_system">projects</a> have been <a href="http://www.ehow.com/gift-donations/">started</a>, none succeded.</p>
<p>Lately a new creators endorsment system has surfaced: <a href="http://flattr.com/">Flattr</a>. The Project name is an acronym for &#8216;being flattered&#8217; and &#8216;Flatrate&#8217;. The idea is that you put a monthly amount of money into your account and spend that amount by clicking on endorsment buttons on web pages. Apart from the fact that this does not give you a fine control of how much you give for which creation, I see a couple of other problems.</p>
<p>The project has been started by the Pirate Bay people, which gives it high visibility and with that visibility possibly comes success. So far so good. The problem I see here is attitude. In <a href="http://flattr.com/blog/2010/03/big-news-whats-going-on-here/">blog posts</a> we read statements like &#8220;we found a partner that actually had something we lacked – money!&#8221; &#8230; &#8220;We’re not gonna tell you from whom yet, since we like to mess with  people a bit.&#8221;.</p>
<p>Sorry guys, the &#8216;we like to mess with people&#8217; stuff was fine and funny as long as you messed with the lawers of big companies and as long as it was about the hide and seek game with the content industry. I can see that you are aiming for the very same ideals with a new approach and I totally second that move. But this is about peoples&#8217; money. There is no room for fun and messing around.</p>
<p>It is obvious that in a money transaction system for small amounts, a share of the money has to go into the administration of the system. It is also obvious and okay, that this amount will likely be higher than the usual bank fees, because the individual transactions are small. I&#8217;m fine with that. But what I&#8217;d expect from a &#8220;has to be trusted third party&#8221; for my endorsments is absolute transparency. I would be willing to pay the flattr administration fee, as long as it is absolutely clear where the money is going. Full disclosure.</p>
<p>Another thing that bothers me with ths system is the fact that there will be an entity in private hands that will know which contents I like so much that I am actually willing to spend money for them, EVEN THOUGH I COULD CONSUME THEM FOR FREE. This entity will have the best personal profiles evar.</p>
<p>I wish there was a way I could pay for content with a sort of web cash. I don&#8217;t want anybody to know in detail what I paid for. Cash is anonymous. Digital transactions are not. My bank already knows enough about me and so does Amazon. That is why I try to avoid paying for stuff with my credit cards and always withdraw larger chunks of cash and spend it this way and this is why I support the local bookstore at the corner. Granted, then this bookstore knows what I bought, but their database is small and it is not being transferred into the USA where there is nearly no privacy protection.</p>
<p>I have been pondering about this for while, trying to come up with a system based on whatever, public keys, signatures or whatnot, which would allow to spend money on something via a third party that has the following charactersitics:</p>
<ul>
<li>The creator receives the endorsment and can see for which product it has been payed, be it article, song or picture.</li>
<li>The creator can not identify me or start assembling a profile by aggregating subsequent endorsments made by me. No profile identifier please.</li>
<li>The third party does not know which product I payed for. Knowing the respective creator would be tolerable, but knowing how much money I payed for which exact text, song or picture is not.</li>
<li>The third party should be sure that the creator can not cheat and collect money that has not actually been payed for by an endorser.</li>
<li>Transparency. I would like to be able to see afterwards, how much money of my endorsment actually made it to the creator and how much has been chewed away by the transaction fee.</li>
</ul>
<p>So upon clicking the &#8216;yes I like this blog post, donate 50ct for this.&#8217; the software should:</p>
<ul>
<li>communicate the amount of the endorsment to the creator. Signed with a temprary transaction key.</li>
<li>communicate the amount of the endorsment and the creator to the third party, signed by me and with the transaction key.</li>
<li>communicate the amount from the third party to the creator, signed with the transaction key.</li>
</ul>
<p>This way the creator gets two information streams about the money that is really being spend and can run statistics for the product. The third party knows how much money to transfer to the creator and to withdraw from which account, but does not know what product it is for, unless the two of them combine their databases. The transaction keys allow me to review the transaction afterwards. On the third party side to whom I payed and at the creators side, what I payed for.</p>
<p>I am not sure whether there is a logical flaw in there. Please hack away in the comments.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Out of Office / Co-Working Vortrag in der Ständigen Vertretung</title>
		<link>http://www.jsilence.org/2010/02/out-of-office/</link>
		<comments>http://www.jsilence.org/2010/02/out-of-office/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jsilence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend fand in den Räumlichkeiten der Ständigen Vertretung Dortmund ein Vortrag zum Thema Co-Working statt. Eingeladen waren Christoph Fahle vom Betahaus in Berlin, welches in den letzten Wochen und Monaten recht viel Presseaufmerksamkeit bekommen hat, und Daniel Veselka aus Dortmund. Daniel arbeitet gerade ganz konkret im Kontext der Heimatdesign Truppe an der Einrichtung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend fand in den Räumlichkeiten der <a href="http://www.staendigevertretungdortmund.de/programm.html">Ständigen Vertretung Dortmund</a> ein Vortrag zum Thema Co-Working statt. Eingeladen waren Christoph Fahle vom Betahaus in Berlin, welches in den letzten Wochen und Monaten <a href="http://www.betahaus.de/pressespiegel/">recht viel Presseaufmerksamkeit</a> bekommen hat, und Daniel Veselka aus Dortmund. Daniel arbeitet gerade ganz konkret im Kontext der Heimatdesign Truppe an der Einrichtung eines Co-Working Spaces im Gebäude des ehemaligen Ordnungsamtes.<br />
<span id="more-167"></span><br />
Es waren für mich angenehm überraschend viele Zuhörer anwesend. Zum Teil mussten die Leute stehen, weil nicht ausreichend Platz und Stühle da waren. Das hat mich gefreut, zeigt es doch, dass es in Dortmund durchaus Interesse an dieser Thematik gibt.</p>
<p>Christoph hat ein wenig zur Historie und dem gegenwärtigen Stand des Betahauses gesprochen und hat als Zukunftsplan skizziert, dass sich die 6er Truppe, die das Ganze in Berlin ins Rollen gebracht hat, vorstellt, das Konzept auf andere Städte zu übertragen. Ganz konkret steht dieses Jahr wohl die Eröffnung eines Betahauses in Hamburg an.</p>
<p>Für mich interessant waren die Preisstruktur und was den Usern, wie die Gäste des Betahauses tatsächlich genannt werden, dafür geboten wird. Es gibt Tageskarten für 12€, ein Monatsabo für den Großraum für ca. 80€ und für 240€ bekommt man einen festen Schreibtisch mit abschliessbaren Fächern und einem (Brief)-Postfach. Die Netzwerkversorgung geschieht per WLAN. Es gibt Gemeinschaftsdrucker und natürlich einen Gastronomiebereich. Aber das wars dann im Wesentlichen auch schon an Infrastruktur. Dinge wie Speicherplatz, Mailkonten, Onlinekalender oder sonstige Kollaborationssoftware werden nicht geboten. &#8220;Das können Dienste wie DropBox einfach besser und es ist auch schon so sehr viel Arbeit, das Ganze am Laufen zu halten.&#8221; war sinngemäß die Aussage.</p>
<p>Es ist also sicher nicht ein kostengünstiger, bunter Strauß an Dienstleistungen, der für die Benutzer attraktiv ist, sondern eher die Melange an interessanten Leuten, das Fair und die besondere Betriebsamkeit, die das Betahaus attraktiv macht. Rein betriebswirtschaftlich lässt sich das eher schlecht erfassen, gibt es doch in Berlin Angebote für Plätze in Gemeinschaftsbüros, die rein rechnerisch für weniger Geld mehr bieten. </p>
<p>Verhaltensregeln gibt es eher wenige. Wem es an dem einen Ort zu laut ist, der wandert um in eine leisere Ecke, wem es am Drucker zu chaotisch ist, der kommt auf lange Sicht nicht wieder. Ein sich selbst regulierendes System anscheinend. Gut zu wissen für diejenigen, die etwas ähnliches aufbauen wollen. Nicht zu viele Gedanken um Policies machen, wenn die richtigen Leute am Start sind, regelt sich das irgendwie von alleine.</p>
<p>Daniel Veselka und Co. wollen zwei Etagen des ehemaligen Ordnungsamtes unter dem Titel &#8220;Amt für neue Ordnung&#8221; in einen Co-Working Space umwandeln. Die Pläne und Konzepte dafür sind schon entwickelt und ausgereift und derzeit steht die Truppe anscheinend in Verhandlungen mit dem Vermieter.</p>
<p>In der ersten Etage soll ein ca. 250qm großer Raum der Hauptraum fürs Co-Working eingerichtet werden. In die  Gebäudeecke soll der Gastronomiebereich entstehen, im anderen Flügel Seminar und Vortragsräume. In der Etage darüber wird Platz für eher klassische Büros, die für länger gemietet werden können.</p>
<p>Ich freu mich, dass es schon dermaßen weit vorangeschrittene Pläne gibt und hoffe dass das alles gut klappt. Die Lage ist prima und das Gebäudes meines Erachtens hervorragend geeignet. Lustig ist dabei, dass in unmittelbarer Nähe zum U, welches ja (Stadt)-Staatlich verordnet die Kreatvwirtschaft anlocken soll, die Kreativen sich einfach selber einrichten und es so machen, wie sie selber Bock drauf haben.</p>
<p>Der Aspekt, dass nur relativ rudimentär Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird, ist für mich ein kleiner Wermutstropfen. Durch die sich dann weiter etablierende Nutzung von Google-Zeug und Google-Ähnlichen Dienstleistern wird eine Selbstverwaltung im Sektor des Cyberspace leider nicht verwirklicht. Im Gegenteil eigentlich. Die sich hoffentlich entwickelnde Community sammelt sich dann zwar an einem Ort, es bildet sich aber keine Kohärenz durch eine implizite Verbindlichkeit, seine eigene IT-Infrastruktur zu betreiben. </p>
<p>Es ist halt doch schon ein Unterschied, ob ich eine Web.de oder gmail.com Mailadresse oder eine betahaus.de Mailadresse habe, ob ich meinen Businessplan Google in den Rachen werfe, oder auf einem eigenen Server sicher abgelegt weiss. Der <a href="http://www.wissenschaftsladen-dortmund.de/">Wissenschaftsladen Dortmund</a> hat in seiner Anfangszeit einen Co-Working Space betrieben, auch wenn es damals diesen Begriff noch nicht gab und das ganz oldschool eighties like &#8216;Medienzentrum&#8217; hieß. Die Menschen sind heute zwar nicht mehr vor Ort, aber die eigene IT-Infrastruktur wird immer noch betrieben. Natürlich kann man mit den durch massive Werbeeinnahmen querfinanzierten oder durch Venturekapital aufgepeppten Angeboten, die man im Netz findet, rein technisch nicht mithalten, aber dafür hat man sein Zeug halt auf seinem eigenen Server, den man zur Not auch mal konkret anfassen kann, sofern man mal in die heiligen Hallen gelassen wird. </p>
<p>Es ist leider den Menschen schwer zu vermitteln, dass ein 50Mb Mail-Postfach Geld kostet, wenn man ein 3Gb Postfach bei Google kostenlos bekommt. Kostenlos halt, aber nicht frei. Im Betahaus spüren die Leute, dass sie für ihr eingeworfenes Geld mehr bekommen als Schreibtisch und WLAN. Diesen Spirit für den sogenannten Cyberspace zu entwickeln und zu vermitteln ist hingegen extrem schwierig.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Brutnest der Kabelspinne</title>
		<link>http://www.jsilence.org/2010/02/das-brutnest-der-kabelspinne/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 16:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jsilence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[

Hat sich unbemerkt in einem unserer Büros eine Kabelspinne breit gemacht. Schön zu erkennen ist das kunstvoll gestaltete Kabelnest aus funktionsfähigen Patchfeldern, Routern und Switches. Das Tier selbst als Meister der Tarnung ist auf dem Bild nur mit geschulter biolektronischer Sachkenntnis zu entdecken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2010/02/kabelnest.jpg" rel="lightbox[158]" title="kabelnest-nah"><img class="alignleft size-medium wp-image-156" title="kabelnest-nah" src="http://www.jsilence.org/wp-content/uploads/2010/02/kabelnest-nah-150x150.jpg" alt="Das Brutnest der gemeinen Kabelspinne" width="150" height="150" align="left" /></a></p>
<p>Hat sich unbemerkt in einem unserer Büros eine Kabelspinne breit gemacht. Schön zu erkennen ist das kunstvoll gestaltete Kabelnest aus funktionsfähigen Patchfeldern, Routern und Switches. Das Tier selbst als Meister der Tarnung ist auf dem Bild nur mit geschulter biolektronischer Sachkenntnis zu entdecken.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>GridWise</title>
		<link>http://www.jsilence.org/2006/01/gridwise/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2006 09:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jsilence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[World Changing hat einen Artikel über Gridwise, einem Projekt zur dezentralen En&#173;ergie&#173;verteilung. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Weg von der Zentralen Struktur, die wir jetzt haben, hin zu einer Peer To Peer Technologie. Wenn man das koppelt mit einem Nachfrage orientiertem Strompreis und in die Geräte Softwareagenten einbaut, die nach entsprechenden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.worldchanging.com/archives/003990.html">World Changing</a> hat einen Artikel über <a href="http://www.pnl.gov/news/2006/06-01.stm">Gridwise</a>, einem Projekt zur dezentralen En&shy;ergie&shy;verteilung. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Weg von der Zentralen Struktur, die wir jetzt haben, hin zu einer Peer To Peer Technologie. Wenn man das koppelt mit einem Nachfrage orientiertem Strompreis und in die Geräte Softwareagenten einbaut, die nach entsprechenden Kriterien, Preis und Wichtigkeit der zu erledigenden Aufgabe, sich zu- oder abschalten, hat man einen Weg, die ungleichmäßigere Verfügbarkeit von Strom aus regenerativen Quellen zu kompensieren.</p>
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