Das Brutnest der Kabelspinne

Das Brutnest der gemeinen Kabelspinne

Hat sich unbemerkt in einem unserer Büros eine Kabelspinne breit gemacht. Schön zu erkennen ist das kunstvoll gestaltete Kabelnest aus funktionsfähigen Patchfeldern, Routern und Switches. Das Tier selbst als Meister der Tarnung ist auf dem Bild nur mit geschulter biolektronischer Sachkenntnis zu entdecken.

24. Februar 10 in Zukunft

Mein schnörkelloser bash Prompt

Es gibt im Netz tausende Beispiele für fancy bash prompts. Ich mag meinen Prompt schnörkellos und effizient. Ich möchte wissen, auf welcher Maschine ich bin, ich möchte gerne wissen wo ich bin, aber ich möchte auch noch Platz zum Tippen haben und nicht nur lange Pfade sehen.
Deshalb lasse ich mir die letzten beiden Verzeichnisse anzeigen. An denen lässt sich in der Regel sehr gut ablesen, wo man gerade herumdümpelt.

In der .bashrc fügt man dafür folgendes ein:

function PWD {
tmp=${PWD%/*/*};
[ ${#tmp} -gt 0 -a "$tmp" != "$PWD" ] && echo ${PWD:${#tmp}+1} || echo $PWD;
}


export PS1="\h:\$(PWD 3)>";

Voilá!

11. Februar 10 in Code

Monospace Love

Sehr lange habe ich Frage von Gestaltern nach auf Webseiten erlaubten oder möglichen Fonts beantwortet mit: Du hast drei Fonts zur Auswahl, mit Serife, ohne Serife und Monospaced. Das aufsteigende Entsetzen in ihren Augen war einfach göttlich und Genugtuung dafür, dass sie mal wieder, ohne jemanden zu fragen der ein wenig Ahnung hat, den Kunden mit ihren carve fancy that on the side of my cock Font-Photoshop-Mockups beglückt haben. Die Jungs und Mädels haben einfach nicht gerafft, dass sie ganz anders als im Printbereich so gut wie keine Kontrolle über das Ausgabemedium haben. Jedes Mal ging die Diskussion los, wie man denn nun vielleicht doch ihren Lieblingsfont auf eine Website pressen könne. Pixelgenaues Design,.. Horror. mehr »

30. Januar 10 in Allgemein

Relaunch nach $ewigkeit

Seit mehr als drei Jahren lag nun mein Blog brach. Das hatte im wesentlichen technische Gründe. Mit Nanoblogger bloggt man per Kommandozeile, also in meinem Fall per ssh auf meinem damaligen vserver. Das scheint erstmal cool, ist aber nachteilig, wenn man mal in einem Internetcafe oder bei einem Freund oder Bekannten zuhause sitzt, wo grad ein Windows ohne puTTY installiert ist. Zudem gab es immer wieder Problemchen mit dem Encoding und der Formatierung und es war einfach nervig.
Lange schon hatte ich vor, mal etwas anderes zum bloggen aufzusetzen. In der Zwischenzeit hab ich mit ikiwiki experimentiert, weil ich die Idee mit dem Offline-Editing per git ganz spannend fand. Ich hab tatsächlich ein komplettes Theme gebastelt, fand das ganze dann aber doch ein wenig zu frickelig und unbequem und irgendwas funktionierte akut nicht, so dass das nie online ging.
Nun hab ich in der letzten Zeit zwei WordPress Instanzen aufgesetzt und hab einfach den Schwung mitgenommen und mir ein eigenes WordPress zurecht geschraubt.

12. Januar 10 in Meta
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